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> Hallo, > > > > "Viele unabhängige wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, daß die von Mobilfunksendeanlagen und DECT-Basisstationen abgestrahlen niederfrequent gepulsten elektromagnetischen Wellen eine gesundheitsschädigende Wirkung haben. " > > > > Da bleibt die Frage offen, wer eigentlich wissenschaftliche Studien "allgemein anerkennt", und ob die betreffenden Gremien Industrie- unabhängig arbeiten können. > > Ja, das ist sicherlich wahr. Aber wenn irgendein Wissenschaftler tatsächlich was vorzuweisen hätte, was eindeutig die gesundheitlichen Gefahren von DECT aufzeigen würde, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der damit an die Öffentlichkeit kommen würde. Internet ist doch z.B. ein wunderbares Forum, wo man detailiert über Studien berichten kann, die man gemacht hat. Und da ist Zensur nur schwer möglich. Und dann gibt es noch die Presse, die immer an Sensationen interessiert sind. > > Ich glaube einfach nicht, dass wir eine Situation haben, wo eigentlich vieles geklärt ist und das gesundheitliche Risiko auch im Labor nachgewiesen wurde, diese Informationen jedoch unterdrückt und verschwiegen werden. Ich glaube nicht, dass die Mobilfunkbetreiber so eine Macht hätten. Wohl kann ich glauben, dass jemand für eine gute Summe Geld zum Schweigen gebracht wurde, der vielleicht solche Forschungen betrieben hat. Das ist dann aber nur eine Frage kurzer Zeit, bis der nächste kommt, der sich nicht bestechen lässt. > > > ...das mit den Allergien in der Nähe von Mobilfunksendern und DECT- Telefonen ist eine sehr gewagte Behauptung, eher kommen chemische Umweltgifte als Auslöser für Allergien in Frage. > > Vorstellen kann ich mir schon, dass z.B. Mobilfunktstrahlung eine zusätzliche Belastung vor den Organismus sein kann und wenn der eh schon instabil ist, dass das dann förderlich für das Entstehen von Allergien ist. Das ist aber lediglich eine ungeprüfte Idee, eine Vorstellung, die mir nicht abwegig erscheint. > > > > Und der Partner der Angst, Schuldgefühle. Hat schon immer funktioniert: "Wer jetzt nichts dagegen unternimmt, hat Mitschuld an den Krankheiten unserer Kinder. Keiner kann sagen, er hätte es nicht gewußt." > > > > Dem muß ich allerdings zustimmen. Die Politik fühlt sich nicht genötigt, in dieser Richtung effektiv zu handeln. Eigentlich sollte die Gesundheitsministerin mehr über Prävention und Risikominimierung nachdenken, als ständig neue Leistungskürzungen bei den gesetzlichen Krankenkassen zu forcieren. > > Für mein Empfinden könnte die Bundesregierung da auch mehr tun, und Forschungen finanzieren, die dem Vorsorgeprinzip Rechnung tragen. Demnächst soll ja irgendsoein Projekt anlaufen, eine Schlafstudie in der Nähe von Mobilfunktmasten - finde ich gut. > > > Aber Werbung ist einfach Gehirnwäsche. Als Beispiel sei die Werbung erwähnt, bei der sich eine schwangere Frau ein Handy auf den Bauch legt. Es ist absolut fahrlässig und verantwortungslos, auf diese Weise eine totale Unbedenklichkeit des Mobilfunks zu suggerieren. > > Ja, das ist das andere Extrem. > > Winfried