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> Lieber Winfried, > > Dein psychologischer Ansatz ist mir bekannt, ich praktiziere ihn seit längerer Zeit selbst. Indem ich den Elektrosmog so gut wie möglich nicht beachte und davon ausgehe, dass er unschädlich ist, kann ich die Kopfschmerzen in Grenzen halten oder zeitweise sogar ganz vergessen. Trotzdem raubt mir der Aufenthalt an Orten mit starker elektromagnetischer Strahlung (niederfrequent und hochfrequent) sehr viel Energie, ich ermüde schnell. > > Sehr passend ist der Vergleich mit der Nierentransplantation: Vielleich ist es möglich, die Abstoßungsreaktion durch "geistige Arbeit" zu reduziern, aber die Chemie des Immunsystems auf diese Weise zu überlisten ist hingegen unmöglich. > > So etwas wie eine dauerhafte Heilung gegen Mobilfunkstrahlung ist natürlich Unsinn, genau so wenig könnte man einen Menschen von anderen Umweltgiften/ Beeinträchtigungen "heilen" kann, irgendwann einmal werden Umweltbelastungen einfach zu viel und ein Mensch erkrankt, der eine früher, der andere später. Ich denke, wir alle haben uns zu sehr an unsere zerstörte Umwelt angepasst und sind dafür aber ab einem gewissen Alter ein Leben lang auf Ärzte angewiesen, die ständig neue Krankheiten kurieren müssen. > > Im Übrigen habe ich einigen aufgeschlossenen Mobilfunkbenutzern dazu geraten das Handy so selten wie möglich zu benutzen, nach kurzer Zeit erreichten diese Leuten einen deutlichen Zuwachs an Gesundheit und Lebensqualität (z.B. konnten seit langem wieder einmal durchschlafen). Es ist ein Trugschluss zu glauben, Krankheit fängt erst dort an, wo der Schmerz unerträglich wird. Wer wirklich offen und aufgeschlossen ist, rate ich auch hier im Form mal 6 Wochen lang probeweise auf Handy und Schnurlostelefon ganz zu verzichten.