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> Hallo K, > > > > Warum schließen wir nicht alle Lebewesen in die Grenzwert > > > Festlegung mit ein? > > > > wuerde aber das die Zielfindung nicht wahnsinnig verkomplizieren? Man stelle sich vor, um kleine Lebewesen wie einen Wellensittich zu schuetzen, muessten niedrigere Werte angelegt werden als fuer den Menschen. Was fuer ein Dilemma fuer die Entscheidungstraeger! > > Vielleicht hat das aber auch was gutes. Ich sehe es genauso, dass die Energie, die die meisten Menschen aufbringen, um auch noch andere Lebewesen zu schützen nicht sonderlich groß ist. Man könnte aber auch so argumentieren, dass wir dann für den Menschen recht sichere Werte haben, wenn sie auch für Tiere unschädlich sind, die vielleicht 1000 mal empfindlicher sind als der Mensch. Nach dem Motto: Es gibt bestimmt empfindlichere Lebewesen als Menschen, also nehmen wir die als Maß der Dinge. So haben wir dann auch vielleicht Menschen gut geschützt, die recht empfindlich sind. > > Von daher nochmal meine Idee: Man braucht gar nicht Tierversuche abzuwerten, weil sie nicht auf den Menschen übertragbar sind. Wenn an Mäusen z.B. Krebs bei einer bestimmten Strahlung festgestellt wird, reicht mir das, mich dem nicht auch auszusetzen. Einfach aus Vorsorge. Was bei einer Maus Krebs auslöst, kann zumindest nicht gerade gesundheitsfördernd für den Menschen bezeichnet werden. > > > Und, welches Lebewesen ist "mindestens zu schuetzen"? Insekten? Voegel? Kleintiere? Es waere sicher erstrebenswert, eine solche > > Zumindest sollten in Tests möglichst viele Lebewesen mit eingeschlossen werden bzw. man sucht sich die aus, von denen man weiß, dass sie sehr empfindlich reagieren. In einem ersten Versuch sollte man das jedoch auch wieder praktisch belegen. > > >Vorsorge zu treffen, aber leider ist der "menschliche Teil" der Gesellschaft derzeit noch nicht einmal dazu bereit, sich selbst mit besseren Vorsorgemassnahmen zu umgeben. Wie kann man diesen Leuten nahebringen, Einschnitte zu machen, die fuer andere Lebensgattungen Vorsorge treffen? > > Es gibt ja nun auch relativ viele Haustierbesitzer, die zu ihrem Haustier mitunter eine innigere Beziehung haben als zu anderen Menschen. Wenn die wüssten, dass durch Mobilfunk ihr Hund kürzer lebt, dann entwickeln sich schon Energien, dagegen was zu tun. > > > > Wie recht Sie damit haben. Leider zeigt die Erfahrung, dass der Mensch gerade bis zu sich selbst denkt, im Grossteil der Faelle. Dafuer gibt es doch so viele Beispiele! Sei es Abholzung wichtiger Waldbestaende, Ausrottung durch Wilderei, Ausbeutung der Weltmeere, Treibhauseffekt, all das sind doch nur ein paar Meilensteine, die uns immer wieder die grenzenlose Egozentrik der Menschen vorgefuehrt haben. > > Ja, das kann ich natürlich auch sehen. Große Energien in diese Richtung wird es ganz sicher nicht geben. Der Mensch in der Mehrzahl kann noch nicht über sich hinausdenken bzw. nicht wirklich begreifen, dass alles miteinander verwoben ist und mich so die Mücke oder die Maus doch direkt was angeht. Mir geht das ja auch immer wieder so, es ist nicht leicht, solche Erkenntnis dauerhaft in sich wirken zu lassen. > > > Winfried