
| Uderzo via Herge
(von Michael, http://de.groups.yahoo.com/group/TimUndStruppi/ - 1.1.2010 16:44) | |
| Seit Uderzo Asterix in Alleinregie macht sieht man erst, was für ein Genie Goscinny gewesen ist. Ewig schade, das der so früh gestorben ist. Uderzo wäre gut beraten gewesen sich einen Schreiber zu suchen als es selber zu machen. Oder aber man lässt immer mal wieder Andere (Teams) dran. Das gibt dem ganzen beständig frischen Atem und gewöhnt Leser an schwankende Qualität. Die letzten 30 Jahre ging es ja nur bergab (und das sogar marianengraben-tief :-) Was Tim und Struppi angeht ... gilt im Prinzip das gleiche. Abenteuer anderer Teams wären (wie Hergé selbst gesagt hat) eben anders gewesen. Aber was wäre schon dabei? Man sieht doch auch einen himmelweiten Unterschied zwischen Tim im Kongo und Der blaue Lotos. Zwischen Die Sieben Kristallkugeln und Kohle an Bord und zwischen Tim in Tibet und Tim und die Picaros. Auch Hergé hat sich "entwickelt". Von "Alphakunst" halte ich relativ wenig. Ich glaube nicht, das das fertige Abenteuer sich so eng an die Skizzen gehalten hätte. Das Skript hat sich über Jahre verändert und hätte er es verworfen, wäre es auch nicht das erste gewesen (und eine gute Idee ;-). Die "vollständigen" Alphakunst-Versionen die andere angefertigt haben, zeigen imo einen deutlichen Bruch im Erzählfluß. Es sind einfach andere Autoren die eigene Geschichten machen müssten. Zeichner gibt es einige, die Tim drauf hätten. Vom dramaturgischen her aber kann meiner Meinung nach keine der ernst gemeinten Fanfictions überzeugen, was schade ist. | |