
| Datum: | 1.1.2018 3:07 |
| Name: | palmenwedel |
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| he kind. ich wuensche dir ein schoenes neues jahr, auf das es besser werde, als das alte. | |
| Datum: | 30.12.2017 23:58 |
| Name: | Spitzwegerich |
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| Das hatte ja nichts mit euch zu tun. Und auch nicht mit den Menschen um mich herum. Ich wurde immer von allen anderen und einem Netzwerk an Menschen unterstützt. Ich kann nicht sagen, dass du oder mama was falsch gemacht habt. | |
| Datum: | 27.12.2017 23:54 |
| Name: | b wie butterblume |
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| b/ und da muss ich mich fragen, was haette ich unterlassen oder tun sollen, um eine derartige entwicklung bei dir zu vermeiden. zwar kann man geschehenes und verseumtes nicht rueckgaengig machen, aber man kann das kuenftige handeln vieleicht etwas zukunftorientierter gestalten. ich habe da so meine ideen. doch dazu muesst ich wissen, wie offen du fuer meine ideen bist, oder ob ich dich einfach nur langweile. | |
| Datum: | 27.12.2017 23:34 |
| Name: | a wie apfel |
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| a/ schock schwere not, zwei weibsen die halb tot und ich bin mitten drin. - - - he kind. ja, das waren echt umwerfende nachrichten. habe meine schwierigkeiten angemessen darauf reagieren zu koennen. nun, wenn jemand sich umbringen will, dann befindet sich dieser mensch in einer unertraeglich scheinenden situation, aus der er augenblicklich keinen machbar besseren ausweg sieht, als die irdische welt der lebenden zu verlassen. so zumindest die theorie. | |
| Datum: | 27.12.2017 16:45 |
| Name: | Tor |
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| Damit bin ich die schlimmste gruselnachricht losgeworden. Lass dich nicht zu sehr schocken, wie mama schrieb, ein neuer schrecklicher tag beginnt. (ironischer unterton) | |
| Datum: | 26.12.2017 22:57 |
| Name: | Aloe vera |
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| Ach, und es war gut dass zopf heute angerufen hat! | |
| Datum: | 26.12.2017 22:44 |
| Name: | Spitzwegerich |
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| Zu meiner Situation und auch das halte ich erstmal nur vage: nach dem Gespräch beim kopfdoktor (Mittwoch?) verfiel ich, wie so oft, in eine Art schockstarre. Wenn ich in diesem Zustand Kontakt aufnehme, was mich viel uberwindung kostet, kann ich vollkommen normal klingen und die ganze Welt von absolut nichts ahnen lassen, was in mir vorgeht. Deswegen war das Telefonat mit Mama so "normal". Dann habe ich mich überwunden, ihr doch zu schreiben, wie mir ist. Und es hat geholfen und ich konnte funktionieren. Ich habe mit ach und krach und weil ich mit larissa gemeinsam los bin am Freitag das Fleisch geholt. Und war heilfroh, denn auch das war schwer. Dann wurde ich kränklich, zog mich zurück und habe versucht mich umzubringen. Zwei Tage lang, das Wochenende über. Das war so... Naja, alle Aufgaben waren erstmal erfüllt... Vollkommen spontan. Ich habe larissa die 100 Euro pragfahrt bezahlt und für sehr lange Zeit meine Vögel gefüttert und gewässert. Ich habe nicht an euch gedacht, oder an die zukunft oder irgendwas. Ich war einfach nur wie ein Roboter und habe mir nichts nach außen hin anmerken lassen. An Heiligabend hat der suizidanfall aufgehört. Es stand ja zu euch kommen an. früh wusste ich nicht ob ich es kreislauftechnisch schaffe. Ich verschob es auf nachmittag. Ich befürchtete die tage. Lieber hätte ich die tage Zuhause abgewartet, sozusagen bis ein Sturm vorbei zieht. Daher habe ich ums verschieben gebeten. Der braten war für mich tatsächlich zweitrangig. Scheiße, klar, ich habe null mitgedacht. Das war aber auch überhaupt nichts böses dabei. So, wenn Mama nur gesagt hätte, hey ich komm vorbei, wie haben sonst nichts zu essen, hol dir deinen Anteil ab wenn du fit bist oder so, hätte ich sofort ja gesagt. Ich kam schlicht nicht auf die idee. Und klar wollte ich was von ab. Aber ich hatte halt den simplen Gedanken, was ist dabei, drei Tage später hirsch zu essen... Na klar. Zopf. Dass kein Fleisch da war. Dass ihr euch drauf verlassen habt. Usw usw. Maßgeblich für dieses Problem sehe ich aber noch was: eure anrufe kamen bei mir nicht durch. Ich wäre rangegangen! Ehrlich! Wie hätten uns angeschrien am Telefon und ich hätte wutschnaubend den hirsch zu euch gefahren, oder Mama hätte es abgeholt oder alles wäre regelbar gewesen und anders gekommen. Und sie hätte mich motiviert, trotzdem iwie in die bahn zu steigen und ich hätte es gemacht.... Es kam kein anruf durch. Durch ein simples technisches Problem. Und ich erzählte larissa von dem streit bei WhatsApp und sie meinte, wir fahren das Fleisch vorbei, wenn es euch darum geht und wenn wir uns kurz die Köpfe einhauen, sind wir wenigstens zusammen und ich bin doch noch irgendwie da und wir gingen davon aus, dass ich bei euch bleibe. Leider wart ihr zu wütend. Und hinzu kam: durch meinen Zustand seit Mittwoch den larissa mitbekommen hatte, sie hätte mich eh ins kh gefahren. Ob ich wollte oder nicht. Außer ich wäre bei euch geblieben. So landete ich in Neukölln. Das war furchtbar. Ich konnte die ärztin in einer minute davon überzeugen, dass alles gut sei. Und ging. Larissa war sehr wütend dass man mich so hat gehen lassen. Sie traute sich nicht mich auch nur eine sekunde aus den Augen zu lassen und brachte mich direkt ins nächste Krankenhaus. Hier bin ich nun und verweile von Tag zu tag. Die Behandlung ist menschlich und das Personal freundlich. Ich fühle mich durch ein Medikament so etwas wie stabil. Wenn die wirkung nachlässt, drehe ich kreise. Nicht mehr wegen euch, zum Glück habt ihr mir gestern geschrieben. Die last ist weg, auch wenn natürlich ein knoten bleibt und wir das iwann nochmal klären müssen. Aber deswegen geht es auch nivht sofort. Ich muss gerade selbst stabil werden, so dass ich wenigstens meinen alltag hinkriege, ohne das Gefühl zu haben, mich bei nächster Gelegenheit umzubringen. Wie gesagt, ein Medikament hilft mir gerade dabei, dann bin ich ausgeglichen. Ich weiß nivht wie lange ich noch hier bin, so von Tag zuv tag überlege ich nur. Für die zukunft, wären besuche in solchen Situationen besser. Ich weiß wie schwierig das für euch ist. Ihr sagt dann auch aus Gründen ab und ich bin dann frustriert. Aber so generell, vlt mal sorum. Für eine übergangszeit, iwann im januar zum Beispiel. Und dann komm ich auch leichter zu potte, wenn wer da ist. | |
| Datum: | 26.12.2017 22:04 |
| Name: | Botrychium lunaria |
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| Anbrüllen hilft bei mir leider gar nicht. Und vorwürfe auch nicht. Dann kommt man nur ins beschuldigungskarussell. Ich denke, manche Dinge und konflikte sollten wir jetzt nicht durchsprechen, sondern drüber bin weg sehen und so nach und nach angehen. Qber dass uns allen klar ist dass die Grundfesten da sind. Ich war nämlich mehr von den socken als ihr. Ganz bestimmt. Darüber wie negativ Sachen von mir rüber kamen, seit geraumer Zeit, wo es bei mir gar keine schlechten Gedanken zu gab. Andere dinge treffen voll ins schwarze. Ich gehe da bewusst nicht näher drauf ein. Erstmal kein ausdiskutieren. Erstmal zur Ruhe kommen. Telefonieren ist jetzt akut für mich nicht okay - ich mag gerade nur schreiben, wenn ich mich entspannt fühle. Und ein hier ist alles okay, geschrieben, und von euch auch, das ist für mich gerade ausreichend. Ich brauche ein paar tage. Ich weiß nicht wie viele, um mich von dem schock bei euch zu erholen - und auch generell. Ihr wahrscheinlich auch. | |
| Datum: | 26.12.2017 21:56 |
| Name: | Ahorn |
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| Hey ho. Ich war erleichtert, denn ich dachte, ihr wollt jetzt wirklich nichts mehr mit mir zu tun haben und habe stündlich hier ins forum geguckt, bis mama mir euren text geschickt hat. Dann war es für mich eine last weniger. Ihr seid sozusagen am Sonntag noch obendrauf gekommen. Für mich wäre es einfacher, und ich habe schon seit einer Weile so drum gebeten, wenn du WhatsApp nutzt. Dann kann ich dir nämlich auch mal ein Foto schicken, so wie mama manchmal, dir aber vlt andere Dinge, was ich so mache, oder was dich so interessieren könnte und man wäre schon viel mehr im Kontakt. Wenn du das als Projekt irgendwann einrichtest, dann würde mich das schon freuen. | |
| Datum: | 26.12.2017 18:41 |
| Name: | sondala merkura |
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| he kind. wie geht es dir. bist du noch im kh? es hat auch mir sehr weh getan, dich wieder wegheschickt zu haben. anzuschauen, wie jeder vox uns drein verzweifelt war. mit deiner antwort auf mas schreiben hat sich unserer aller (ma und ich) laune wieder gebessert. ma konnte wieder etwas essen. nun geht es darum, wie wollen wir weiter miteinander umgehen. wie koennen wir derartige zwischenfaelle vermeiden? was kann ich dazu tun. | |