| Statistik Herzerkrankungen
(von Herr K. - 3.7.2003 19:13) | |
| > Vielleicht ist dies auch der eigentliche Grund, sowas zu bauen. Waere ja nicht verwerflich. Der Mensch engagiert sich fuer sein Ziel und moechte aufmerksam machen. Vielleicht ein kleines Gegengewicht bilden zur Hochglanz-Welt der Mobilfunkbetreiber, die eben ueber ganz andere Ressourcen verfuegen (die auch und ausschliesslich dazu da sind, "Stimmung" zu machen!) > Leute, wenn einer in 120 m Entfernung von einer Mobilfunkantenne > Herzkrank wird, dann doch nicht von den Strahlen! Man muß das mal > auf Großstädte übertragen, wo alle paar Meter eine Batterie von > Antennen die Dächer "verschandelt". Da wären ja ganze Innenstädte > am dahinsichen. Ich formuliere es absichtlich etwas provokativ, denn ich kann selbst keinen Zusammenhang beweisen, das ist klar. Aber: Wissen wir denn, dass das garantiert nicht so ist bzw. dass es vor ein paar Jahren exakt genauso war wie jetzt? Es gibt immer mehr Menschen, die mit Herzproblemen kaempfen, einige in meinem persoenlichen Umfeld (keine Mobilfunkkritiker) und ich gehoere selbst dazu. Die Faelle werden vor allem immer juenger. Dazu mal ein paar Zahlen des statistischen Bundesamts. Anzahl der Krankenhausfaelle mit Diagnose Herzrhythmusstoerungen ICD 427: 1994: 186.806 1995: 201.338 1996: 222.547 1997: 241.995 1998: 268.068 1999: 281.970 Eigentlich muesste man meinen, die Menschen leben immer gesuender. Wir haben allerlei Oeko-Plaketten, Schadstoffreduktionen durchgesetzt, leben den "Wellness-Trend" und propagieren alternative Energiequellen. Wo kommen dann solche Zahlen her? Das Standard-Argument "Stress" ist mittlerweile selbst bei Aerzten nicht mehr hoch angesehen, denn auch hier gibt es seit Jahre deutliche Verbesserungen. Die Zahl der Raucher ist gesunken. Es gibt "Ergonomie am Arbeitsplatz"-Vorschriften. Gesundheitsinitiativen von Krankenkassen und Arbeitgebern. Arbeitszeitregelungen von Gewerkschaften usw. Ein paar Krankheitsbilder (Krebs, Herz, Nerven) schiessen dabei voellig aus dem Rahmen. Ohne gleich einen Schuldigen finden zu wollen: Da kann man sich doch nur wundern, oder nicht? Viele Gruesse Herr K. | |
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