| Ort der Handlung - Rußland. Den Anfang und Teile des Traumes vergessen. Wir waren in Gefahr und anscheinend auf der Flucht. Eine große Flüchtlingsgruppe aus Tschetschenien kommend. Ihr schlossen wir uns an. Da es so viele waren fielen wir nicht auf. Jemand zählte die Leute und uns zählte er mit. Ab diesem Zeitpunkt waren wir innerhalb der Gruppe nicht mehr auffindbar. Vielleicht hatten die Leute keine Papiere und deshalb bemerkte niemand dass wir nicht dazu gehörten. Mit der Gruppe wurden wir in der gegend umher geführt. Zwischendurch unterhielten wir uns. Ich hatte Angst man könne uns an der Sprache erkennen. Doch bis auf einen dunkelhaarigen, eher kleinen Mann mittleren Alters, schien sich niemand um uns zu kümmern. Wir bekamen Angst er könne uns verraten, der er verstand unsere Sprache und begriff in welcher Situation wir waren. Er schien auch keinen guten Charakter zu haben. Doch es stellte sich heraus, dass er, genauso wie wir, die Situation nützte um zu entkommen. Die ganze Gruppe wurde in etwas ähnliches wie ein Lager gebracht, aber die Räume (oder waren es Waggons, oder ähnl.?) waren so niedrig, dass man nicht aufrecht drinnen stehen konnte. Ich bekam Platzangst, weil wir meistens liegen mußten und alles enorm eng war. Der Flüchtlingsstrom war aber so groß, dass es anscheinend keine andere Unterbringungsmöglichkeit gab. Die Leute sollten aber später Wohnungen zugewiesen bekommen. Nun dachten wir, wir könnten nicht mehr weg. Erstens wäre unser Fehlen aufgefallen und zweitens hätte man uns bestraft weil es so aussah, als wollten wir eine Wohnung erschwindeln. Das hätte dann so ausgesehen. Doch dann hörten wir ein gEspräch mit. Jemand sagte, es dauere 15 Jahre bis wir uns wieder frei bewegen könnten. Das galt für alle Flüchtlinge, also auch für uns. So lange wollten wir aber nicht warten, daher flüchteten wir doch wieder. Wir kamen an eine Stelle wo es ein künstliches Gewässer gab. Es erinnerte an eine gemauerte Wasserrutsche, war aber sehr breit. Einer von uns sagte, wir sollten Fische dort hinunter werfen, die dann in einem tieferen Gewässer landeten und von denen wollten wir uns transportieren lassen. Ich tat was er sagte. Mir fiel auf, dass manche Fische nur mehr halb waren. Die anderen waren sehr klein, die konnten uns unmöglich ziehen. Das Becken schien dann ein gEschäft zu sein, in dem das Wasser bis zur Decke stand. Es wirkte auf mich wie ein überdimensionales Aquarium. In diesem Aquariumgeschäft waren außer uns auch Kunden. Mich wunderte wie die hineingekommen waren und warum. Nun fanden wir riesige Fische die aussahen als hätten sie Perücken auf, oder als hätten sie Haare. Einer hatte hellblondes, oder weisses, gelocktes Haar. Eine seltsame Form hatte er auch. Der Fisch unterhielt sich mit mir. Er war weiblich und hatte mehrere Kinder. Ich dachte ich könne die kleine Familie nicht auseinander reißen und wollte die Jungen auch mitnehmen. Doch die Fischfrau meinte, das sei zu gefährlich, das wolle sie nicht. Schließlich waren wir an einem Ort der an ein Schwimmbad erinenrte. Es gab ein Fischrennen und viele Leute gingen auf dem Trockenen herum und hatten jeweils einen riesigen Fisch, teilweise in Tücher gehüllt, den sie zum Wettkampf trugen. Ich sah wie ein Fisch die Schwanzflosse bewegte. Ein Kind hatte in seinem Schrank eine große Schildkröte, die wollte es uns auch geben. Mit unserem Fisch und der Schildkröte gingen wir herum und wollten die seltsame Situation nützen um erneut zu entkommen.
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