
| Datum: | 22.4.2002 23:59 |
| Name: | Konrad |
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| Das gefällt mir sehr, was da "Heidi" geschrieben hat. Ich hab jetzt erst diese Site aus Madagaskar entdeckt und bin überrascht, was dort alles passiert ist. Es ist wirklich unglaublich, dass die Medien in Deutschland nichts darüber berichten. Haben die denn keine Pflicht, die Menschen in Deutschland über die Geschehnisse in der Welt zu informieren? Und das über ein Land, das -so viel ich weiss - doppelt so groß ist wie Deutschland! Ich glaube wir Deutschen wissen über Madagaskar nur wegen einem Lied, in dem von der "Pest an Bord" berichtet wird oder von dem Pfeffersteak "a la Madagaskar" im Restaurant. Anscheinend hat es für die deutsche Presse nicht genügend Tote dort bei Euch gegeben, so dass es nicht reißerisch (sprich: auflagenfördernd) genug war, um davon zu berichten. Aber dass der Machtwechsel, wie ich jetzt mitgekriegt habe, relativ friedlich im Vergleich zu anderen Staaten vonstatten ging , ist ihnen keine Zeile wert!!! Dabei sollte doch gerade in Deutschland, in dem im Osten auch ein friedlicher Machtwechsel nur durch "Verfassungsbruch" möglich war, großes Interesse daran bestehen. Ich denke auch an die Balkanstaaten. Kosovo, Kroatien, Bosnien, Serbien und wie sie alle heißen. Dort wären immer noch die korrupten kommunistischen Diktatoren an der Macht, hätten nicht mutige Menschen gegen die Verfassung verstoßen. Nur: dort gab es Tausende von regelrecht abgeschlachteten Menschen und da stürzt sich natürlich die Presse darauf und berichtet seitenlang. Traurig ist das. |
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| Datum: | 22.4.2002 19:36 |
| Name: | Heidi |
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| Solche Machtkämpfe sind weitaus schwieriger, als wir uns das oft vorstellen. Gerade die kriminelle Energie korrupter Machthaber ist enorm. Sie schrecken vor Nichts zurück, um ihre Macht zu behalten. Deshalb bleibt es wichtig, daß das Volk zusammen steht und seinem gemeinsamen Willen Ausdruck gibt. Es haben bisher alle Diktatoren bewiesen, daß sie nicht freiwillig das Feld räumen und daher über Leichen gehen. Sie warten nur auf den "geringsten Fehler" ihres "Gegners", um loszuschlagen und den Bürgerkrieg zu schüren. Dabei sterben immer die Menschen aus dem Volk. Es ist daher hoch anzurechnen, daß Präsident Ravalomanana besonnen handelt, um noch mehr Blutvergießen zu verhindern. Es ist natürlich immer eine Gradwanderung, angesichts der Terrorisierung des Landes von einer Minderheit der Ratsirakisten. Hoffen wir, daß Madagaskar eine bessere Zukunft haben wird und das Volk seinen Willen durchsetzten kann. Leider hört man in der internationalen Presse überhaupt nichts von den Vorgängen in Madagaskar. In der Zeitung und dem Fernsehen in Deutschland wird nichts von diesem Konflikt erwähnt. Das finde ich sehr beschämend. Für mich ist jedes Land dieser Erde mit seinen Menschen, Kultur, Natur und Besonderheiten genauso interessant und wichtig wie mein eigenes Land. Wir alle sind ein Teil dieser gemeinsamen Erde, die wir bewohnen und für die wir verantwortlich sind. |
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| Datum: | 11.4.2002 15:58 |
| Name: | Benaivo Misaotra |
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Sehr geehrte(r) Site-Verantwortliche(r), Zuerst möchte ich mich hieher bedanken für Ihren Einsatz um die Belänge von Mada-gaskar. Es ist nicht meine Art sich vorzutun, vorzudrängeln, aber: - es tut mir leid sagen zu müssen, dass viele meiner Kollegen den übersetzten Be-richt nicht nur ‚übel nehmen‘, sondern nach dem 1., 2. Satz sich weigern weiter zu lesen, was schlimmer ist, oder? empfinde ich allerdings. - Gewiss es ist schon nett und gut, dass Menschen wie Sie unser annehmen, aber es wäre der Sache gedient, wenn die Aufmerksamkeit, gar das Interesse Anderer geweckt wird. - Was dem Wort ‚Bequemlichkeit‘ betrifft, es war ganz und gar nicht auf Sie ge-münzt, um Gottes Willen. Aber meine Kollegen, inklusiv ein aus Zaire, haben schon in diese Richtung gelästert, bzw., komische Äusserungen von sich gegeben! - Ich will Sie nicht entmutigen, aber es sind soviele deutsch-malagasy Paare, die die Angelegenheit in die Hand nehmen könnten. Ich hätte es gern genommen, aber ich bin weder ein Germanist noch ein Studierter, so wäre ich Ihnen nur eine Mini-Hilfe. Bis auf weiteres und mit der Bitte Milde über vorhandene Ausdrucksfehler zu walten, und nochmal herzlichen Dank für Ihre Bemühungen. Benaivo |
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| Datum: | 10.4.2002 13:24 |
| Name: | Benaivo |
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| Wie ein gescheiter Mensch gesagt hatte: "Gerechtigkeit ist nur in der Hölle, im Himmel ist es die Gnade, und auf Erden ist es das Kreuz" Ihabe leider dessen Name vergessen, Sorry |
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| Datum: | 5.4.2002 19:19 |
| Name: | Setra |
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| Versuchen wir es doch von ganz klein anzufangen. Viele von unseren Mitglieder,besonders in Berlin sind Leute die nie was unternommen haben,während aller madagassischen Unternehmungen.Vergiß nicht ,warum viele den Präsidenten Ravalomanana mögen,weil er was (besonders in Tana) gemacht hat.Träume nicht,daß wir besser geworden sind als andere ,weil wir den Pr. Ravalomanana unterstützen.Wir sollen endlich mal was tun,mehr arbeiten,und mehr von uns geben(was wir früher sonst nicht getan haben),dann werden alle zu uns kommen.Wir sollen gar nicht mal lügen(z.B. die Aussage ,daß der Präsident Ravalomanana ,der erste Präsident der madagassischen Wahl ist(Ratsiraka und Zafy waren diese auch).Sei doch nicht so extremist,sonst haben alle Angst zu uns zu kommen.Bleibe fair und sauber!Danke. |
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| Datum: | 4.4.2002 8:37 |
| Name: | admin |
| Homepage: | http://www.madagasikara.de |
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| Eine Meldung aus der Schweiz: Guten Abend an Alle! Soeben habe ich auf der sehr interessanten website www.clicanoo.com untenstehenden Bericht gefunden. Es scheint nun Grund zur Hoffnung zu geben, dass Ratsiraka bald am Ende ist. Hoffen wir es! Wir Alle wünschen Madagaskar eine Bessere Zukunft. Drücken Sie dem Madagasischen Volk, Neu-Präsident Ravalomanana und uns die Daumen, dass alles glimpflich abläuft. seine Minister ins Amt eingesetzt, ohne jeglichen Widerstand der Armee. Man schätzt, dass mittlerweile etwa 80% der Armee hinter Ravalomanana stehen. Der neue Verteidigungsminister ist Jules Mamizara (unter Ratsiraka war er Nummer 2 der Armee), der bekanntgegeben hat, dass er Ratsiraka nicht mehr gehorchen wird. (!) Aus dem Umfeld von Ratsiraka hört man, dass er und sein Umfeld immer mehr deprimiert sind. Ratsiraka wird wohl, wenn er seine Felle definitiv davonschwimmen sieht, wohl aufgeben, und sofort nach Frankreich abhauen. Gegen Radio France International in Antananarivo hat die Assoziation AVANA (In Madagaskar lebende Franzosen, die mit der Haltung Frankreichs nicht einverstanden sind) Klage eingereicht wegen Verbreitung von Falschmeldungen. U.a. hatten sie die Meldung verbreitet, dass die Amerikanische Regierung verkündet haben soll, dass alle Amerikaner umgehend Madagaskar verlassen sollen. Auch haben sie verkündet, dass der Papst den Madagassischen Kardinal entlassen und in den Ruhestand gesandt haben soll. Beide Infos sind FALSCH. Zur aktuellen Lage noch ein pikantes Detail: Ratsiraka kreidet Ravalomanana an, dass er sich Autoproklamiert habe, und dass dies nicht rechtmässig sei. RATSIRAKA HAT SICH JEDOCH SELBST AUTOPROKLAMIERT als Admiral 1984.... Der Verteidigungsminister hat verkündet, dass die Barrikade der Strasse von Tamatave wohl bald geräumt sei, und die Versorgungslage in der Hauptstadt dann wieder normal werden wird. Man sieht nun einmal mehr, wie glaubwürdig die Infos sind, die wir auch hier in den Medien kriegen. Heute war die Schlagzeile in diversen Schweizer Zeitungen: "Machtkampf in Madagaskar explosiv", und es stand zu lesen, dass schwerbewaffnete Soldaten die Ministerien bewachen. Dass diese jedoch nicht gegen Ravalomanana sind, stand nirgends Herliche Grüsse an Alle! M.H. |
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| Datum: | 27.3.2002 7:20 |
| Name: | Cilianou |
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| Ratsiraka wie Hitler! Ratsirakas Terrortruppen überziehen Madagaskar mit rassistisch Gewalttaten. Angehörige der Hochlandbevölkerung Merina werden verfolgt festgehalten und gefoltert. Dabei machen sie sogar vor christlichen Einrichtungen, Waisenhäusern nicht halt. Nonnen werden gefoltert und Waisenhäuser wird Feuer gelegt. Das ist kein Präsident. Das wie ist ein Hitler! | |
| Datum: | 25.3.2002 14:17 |
| Name: | Heidi |
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| Ich finde es richtig, das FAR-Programm in allen Sprachen zu veröffentlichen. Warum sollen wir bis zum Betteln gekommen, einfach weil Ratsiraka und seine Clique es so wollen, um ihre Macht zu beweisen und dafür behauptet er, er möge sein Vaterland !!! Ihre Tochter ist ein weibliches Ben Laden für Madagaskar, die soll mal nach Afganistan umziehen, sie haßt leider langes Kleid und ich glaube nicht, dass sie den langen Tracht der Frauen dort tragen will - so muß zur Teufel gehen. |
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| Datum: | 23.3.2002 21:26 |
| Name: | Aaron |
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| Kommentar: Politisches Programm des Präsidenten Marcs Ravalomanana: Diesen zweite Etappe, wird mit der Veröffentlichung des politischen Programms von Marc Ravalomanana und dem Referat der sieben structurantes Orientierungen anfangen, an die er sich lehnt. Festigen - Gläubig machen - Planen, sind das die Hauptachsen der durch die Webseite Tiako-i-Madagasikara.org angenommenen Dynamik, um dieses Programm zu unterstützen Der FAR für die Bereitstellung einer Luftbrücke: Der FAR (Hilfsgrund für den Wiederaufbau von Madagaskar) wird eine erster Verwirklichungen dieser neuen Etappe sein. Mit für grundlegende Berufung die Finanzierung von den Initiativen wird er die internationalen Infrastruktur nicht ersetzen sollen. Das erste Ziel des FAR wird also darin bestehen, an der Finanzierung von der Bereitstellung einer LUFTBRÜCKE zwischen dem Äußeren und der Hauptstadt teilzunehmen. Die Beförderung von Treibstoff von Luftweg ist eine "intelligente" Lösung, um den unbilligen vom Admiral Ratsiraka eingerichteten Straßensperren entgegenzuarbeiten. Den Mangel von Treibstoff zu verringern, wird die Wiederaufnahme der madagassischen Wirtschaft anzufangen erlauben. Wir richten einen feierlichen Appell an die Madagassischen der ganzen Welt und an alle Freunde von Madagaskar an eine allgemeine Mobilisierung, um das Land des Schraubstockes zu befreien, das ihn erstickt und woran das Volk auf ungerechte und unannehmbare Weise leidet. Eine des FAR und des Entwurfes "Luftbrücke" vollständige Vorlage wird während der Wiedereröffnung der Webseite gemacht sein. Doch können Sie ihren Scheck von Beitrag von nun an senden (in 100 Euros festgelegtes Minimum *). Stellen Sie ihren Scheck im Auftrag aus: FAR MADAGASKAR Senden Sie ihren Scheck an die folgende Adresse (mit ihren Adressen + E-Mail): FAR MADAGASCAR 208, Bld Jean JAURES 92100 BOULOGNE BILLANCOURT FRANKREICH |
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| Datum: | 20.3.2002 12:48 |
| Name: | Heidi |
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| Wacht auf ! Die bringen die Leute in den Provinzen um. Ein Pfarrer in Sambava wollten sie gestern totschlagen. Den haben die nicht erwischt, er und seine Frau sind in den Wald geflohen; die haben danach die Frau, die sie bei sich unterbracht gefoltert. Was haben die ratsirakisten auf der Stelle des Herzen, was haben sie getan, um sich so teuflich zu benehmen ? | |