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Madagaskar Forum

schwarzes BRETT


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Datum: 16.7.2002 8:25
Name: Susanne
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Willi scheint noch nie in Madagaskar gewesen zu sein? Oder er hat es nicht richtig intensiv erlebt? Gerlinde hat einfach die tiefen Eindrücke wiedergegeben, die sie in Madagaskar erlebt hat.
Auch hat Hugo ganz recht, echter Stolz braucht keine Bestätigung. Die Madagassen spüren in ihrem Inneren sehr wohl, was sie wert sind, sie kennen diesen echten Stolz.
Und Ratschläge sind manchmal gar nicht so schlecht, wenn man dabei den anderen nicht wie ein unmündiges Kind behandelt.


Datum: 16.7.2002 8:00
Name: Hugo V.
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Ich finde den Beitrag von Gerlinde nicht über den Willi schreibt.

Ich habe bei dem einfühlsamen Beitrag von Gerlinde (14. Juli) auch nicht die Spur eines Ratschlages entdecken können im Gegensatz zu Willis oberlehrerhaftem Beitrag. Auf eine "nationalistische Schiene" hat Willi den Zug gebracht. Da liegt eine tiefe Abneigung gegen die oft falsch interpretierten Begriffe "Abstammung" und "Stolz" vor, die so, wie sie von Willi beschrieben werden, in Gerlindes Beitrag doch garnicht benutzt wurden. Er denkt bei dem Begriff "Stolz" offenbar nur an einen krankhaften Stolz, der der Kompensierung von Minderwertigkeitskomplexen und Unsicherheit dient - aus mangelndem inneren Selbstbewußtsein. Diese Art Stolz hat die Eigenschaft, sich immer nach aussen beweisen zu müssen um Bestätigung zu erhalten.

Echter Stolz entsteht im Inneren und braucht keine Bestätigung.

Auch von einer "Überhöhung der Abstammung" keine Spur in Gerlindes Beitrag. Sie schreibt ganz klar: "Mögen Euere Urahnen aus welchem Teil der Welt auch immer kommen....". Willi stellt vielleicht auch jeden, der in Deutschland eine schwarz-rot-goldene Fahne schwenkt gleich in die rechte Ecke.

Solche Beiträge scheinen die Auswirkungen jahzehntelanger deutscher Nachkriegs-Duckmäuserei zu sein, die um Anerkennung bemüht ist. Damit wird versucht jedem Ausdruck von innerer Freude über den eigenen Lebens- und Kulturraum einen Dämpfer zu verpassen.

Übrigens: Der bildhafte Vergleich mit den Lemuren passt sehr treffend in den Zusammenhang der letzten Beiträge.

Hugo V.


Datum: 15.7.2002 23:58
Name: Willi
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Liebe Gerlinde,
wir Europäer sollten sehr vorsichtig sein, Madagaskar auf eine knappe Formel zu bringen und erst recht sollten wir schön zurückhaltend sein, den Madagassen Ratschläge zu erteilen. Das gilt besonders, wenn man Madagaskar nur als Tourist erlebt. Wie sich die Madagassen definieren ist ihre Angelegenheit. Die Überhöhung der Abstammung (ist das identisch mit "Blut und Boden"?) hat in Europa die bekannten Gemetzel hervorgerufen. Und "Mentalitäten" waren und sind gerade hier der Grund die mit der anderen "Mentalität" einen Kopf kürzer zu machen. Was den "Stolz" angeht haben wir Deutschen guten Grund sehr nachdenklich zu sein. Also lassen wir die Madagassen mit ihrer Einheit UND Vielfalt ihre politische Entscheidung selbst treffen. Apropos Lemuren: der Vergleich ist affig.


Datum: 15.7.2002 10:26
Name: Remanindry
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An Gerlinde M.
Natuerlich gibt es besonderheit von uns, aber so zu sagen dass es keine einziege afrikanische Merkmal gibt, ist eine Luege. Afrika besteht auch nicht immer aus Buergerkrieg. Die nomaden Volk Antandroy, das ist dort erben von Afrika, Die Zebus, und Ziege zuechten im Sueden. Ich habe mit Leute aus Guinea unterhalten, wie er die Zebu Klauen bei seine Stamme erzaehlt, ist nicht so weit als bei uns. Wir sind Madagasse , wir sind einmalig und nicht umsonst nennt man uns als afroasiatische Volk. Ich kann nur sagen eine kleine zusammenfassung von Asia und Afrika.


Datum: 15.7.2002 8:55
Name: Susanne
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Gerlinde, ich kann Ihnen nur zustimmen! Auch ich habe Madagaskar und sein Volk so erlebt!
Und was Nirina schreibt, das ist ganz richtig. Eine Demokratie braucht eine Opposition. So können möglichst viele Meinungen vertreten werden. Aber alle müssen für Madagaskar sein.


Datum: 14.7.2002 13:11
Name: Gerlinde M.
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An Remanindry !

Ich war einmal im Süden Madagaskars und habe dort verschiedene Musik- und Tanzgruppen erleben können. Diese Madagassen haben einen einzigartigen Rhytmus im Blut und ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass ich das so schon irgendwo einmal in Afrika gesehen habe.

Wie Vince Spaniol die Situation sieht ist Madagaskar als Insel kein geographischer Teil Afrikas mit überschreitbaren Grenzen und somit direktem Kontak. Die Madagassen sind doch ein eigener "Menschenschlag", ob Masikoro, Tsimihety, Betsileo, Merina,.....

Ihr habt Euch ohne großen Einfluss von Außen entwickelt. Ich durfte "die Madagassen" als ein wunderbares Volk erleben, so gemischt aber totzdem "typisch madagassisch" und von der Mentalität her überhaupt nicht zu Afrika gehörig, wo es ständig Berichte über Stammeskriege gibt. Ihr Madagassen seid mir mehr fried- und harmonieliebend, mehr asiatisch und trotzdem unverwechselbar einzigartig in der Erinnerung geblieben.

Politisch gesehen sollte Madagaskar sich nicht mit Afrika vermischen, denke ich auch.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich als Beispiel an die Lemuren denke. Es soll keine Beleidigung sein. Bei den Lemuren gibt es auch verschiedene Arten. Je nachdem auf welchem Teil der Insel sie heimisch sind. Aber sie sind alle schön, sind alle Lemuren und nur in Madagaskar zu finden, eben weil sich in Madagaskar etwas Einzigartiges entwickeln konnte.

Mögen Euere Urahnen aus welchem Teil der Welt auch immer kommen: Jetzt seid ihr doch zuerst Madagassen und darauf könnt Ihr stolz sein!

Gerlinde M.


Datum: 14.7.2002 13:07
Name: Gerlinde M.
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An Remanindry !

Ich war einmal im Süden Madagaskars und habe dort verschiedene Musik- und Tanzgruppen erleben können. Diese Madagassen haben einen einzigartigen Rhytmus im Blut und ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass ich das so schon irgendwo einmal in Afrika gesehen habe.

Wie Vince Spaniol die Situation sieht ist Madagaskar als Insel kein geographischer Teil Afrikas mit überschreitbaren Grenzen und somit direktem Kontak. Die Madagassen sind doch ein eigener "Menschenschlag", ob Masikoro, Tsimihety, Betsileo, Merina,.....

Ihr habt Euch ohne großen Einfluss von Außen entwickelt. Ich durfte "die Madagassen" als ein wunderbares Volk erleben, so gemischt aber totzdem "typisch madagassisch" und von der Mentalität her überhaupt nicht zu Afrika gehörig, wo es ständig Berichte über Stammeskriege gibt. Ihr Madagassen seid mir mehr fried- und harmonieliebend, mehr asiatisch und trotzdem unverwechselbar einzigartig in der Erinnerung geblieben.

Politisch gesehen sollte Madagaskar sich nicht mit Afrika vermischen, denke ich auch.

Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich als Beispiel an die Lemuren denke. Es soll keine Beleidigung sein. Bei den Lemuren gibt es auch verschiedene Arten. Je nachdem auf welchem Teil der Insel sie heimisch sind. Aber sie sind alle schön, sind alle Lemuren und nur in Madagaskar zu finden, eben weil sich in Madagaskar etwas Einzigartiges entwickeln konnte.

Mögen Euere Urahnen aus welchem Teil der Welt auch immer kommen: Jetzt seid ihr doch zuerst Madagassen und darauf könnt Ihr stolz sein!

Gerlinde M.


Datum: 14.7.2002 13:07
Name: wg.
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An Sarah.

Es ist Desinformation sich auf Infos aus Reunion
zu beziehen, die widerum aus der Ecke der "gleich-
geschalteten Tanapresse" kommen. Nicht umsonst
wurde in BBC, Neuer Züricher etc immer von pro
Ravalomanana Presse gesprochen. Das ist Fakt und
kann auch mit verschleiernder Rebulistik nicht
entkräftet werden. Kritikaster sind aber immer
noch Ernster zu nehmen als kritiklose "Gutmenschen

Nur schwarz oder weiss ist mir jedenfalls zu wenig

wg.


Datum: 14.7.2002 12:08
Name: Nirina
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An die Katzenjammer,
es ist nicht mehr Vollmond und ihr seid immer noch bei miauen und jammeren! Die Wuerfel sind geworfen!
Schafft lieber eine fernuenftige Opposition statt immer und wieder ueber die selber Thema euch zu beschaeftigen bis zu Disinformation.
Immerhin, eine Kritische und objektive Opposition ist die beste Leitplanke fuer die Regierenden und sogar erwuenscht in eine Demokratie.
Unsere Ziel soll das Land zu helfen und alle zusammen Madagaskar zu einer erfolgskurs zu bringen nicht einander zu zerstoeren. . Wenn ihr jetzt konkret neu anfangt und beweist durch euer Arbeit eine positive Wirkung fuer das Land dann kommt ihr auch eines tage an die Sptize.
Was das Land braucht ist ein Humane und Sozial Rahmen fuer die "american way of doing business", ein stark gewerkschaft fuer die Malagasy Arbeitskraft, ein Heimische Umweltschutz organization, etc... Jemand hat sogar ueber die schwache Seite unsere Verfassung gesprochen und eine dringende Revision vorgeschlagen.
Soviel "Leitmotive" stehen zur Wahl!

In Deutschland, gibt es auch verschiedene Politische Richtungen aber die sind alle einig wenn es um eins geht "Deutschland".
Schaut mal die Gruenen oder die FDP, beide politische Partein haben eine lange Weg hinter sich gehabt aber es hat sich rentiert!
Na, loss an die Arbeit und gibt auch die Anderen die Chance ihren Arbeit selbst zu erledigen und bedenkt eins, nichts wird uns auf eine Gold Platte einfach serviert.
Ich kann mich errinern, als Student einmal in eine Deutsche Firma waerend der Sommer Ferien gearbeitet zu haben, der Arbeitsleiter kamm oefter vorbei und immer sagte "nicht quatschen, schaffen!" aber so ist das stark Deutschland entstanden.
Nirina


Datum: 14.7.2002 10:41
Name: Jens
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Ich sehe das so: Wärend der Regierung von Präsident Ratsiraka ist viel gemacht worden dass die Volkstämme nicht mehr leicht sich besuchen können. Ich habe einmal gelesen daß die Bahnlinien absichtlich so verkommen worden sind, daß sie nicht mehr fahren können weil alles kaputt ist, daß es für die Madegassen nicht mehr möglich ist durch das Land zu reisen weil es viel zu teuer ist mit den Autos. Der Zug war immer billig. Weil die Busse und Taxis und Lastwagen alle den Ministern gehören oder dem Ratsiraka seiner Familie. Und die verlangen soviel Geld daß es nur die Reichen bezahlen können.
Wenn die Menschen nicht zusammenkommen können dann können sie sich auch nicht kennen lernen und sich verstehen.
Das war die Absicht von Präsident Ratsiraka und das hat auch funkzioniert oder ?