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Grenzwerte, Lebewesen und Konsequenzen (von Raylauncher - 30.6.2003 21:32)
> Für mich steht zweifelsfrei fest, dass Mobilfunkstrahlen die Umwelt schädigen (ob das auch für andere Frequenzbereiche zutrifft, ist gesondert zu prüfen), es geht nicht darum, den Mobilfunk abzuschaffen, sondern das Strahlenrisiko im technisch und wirtschaftlich möglichen Bereich zu minimieren.

Das ist Ihre persönliche Meinung. Die seriöse Wissenschaft sieht dies anders.

> Die Sendeleistung von Mobilfunk- Basisstationen ist so hoch gewählt, dass die Strahlung auch stärkeres Mauerwerk durchdringt und überall "guter Empfang" möglich ist, um es polemisch auszudrücken: Mobilfunk arbeitet mit roher Gewalt. Die Sendeleistung könnte so weit abgesenkt werden, dass an den Rändern der Funkzellen Handyempfang nur mehr noch im Freien möglich ist, wer unbedingt indoor mit dem Handy telefonieren will kann sich einen Repeater ans Fenster stellen, (keine Frage das ist mit den heutigen Mitteln technisch realisierbar und bereits sogar auf dem freien Markt verfügbar).
>

Die Sendeleistung der Stationen ist so gewählt, dass am Zellrand unter Berücksichtigung der im statistischen Mittel zu erwartenden Zusatzdämpfungen eine ausreichende Feldstärke erzielt wird. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im übrigen wird das Signal im betreffenden Zeitschlitz grundsätzlich zurückgeregelt, soweit die Funkfelddämpfung dies erlaubt.

Ein Netz ohne Indoor-Versorgung ist heutzutage nicht mehr vermarktbar.

Im übrigen sind Repeater nicht gerade preisgünstig und sie sind mit Sicherheit nicht auf dem freien Markt zu haben. Man kann sich diese nicht einfach ins Fenster stellen. Zur richtigen Positionierung der dazugehörigen Antennen bedarf es schon einiger Kenntnisse in der Funktechnik, sonst richtet das Teil mehr Schaden an, als Nutzen.
Grenzwerte, Lebewesen und Konsequenzen (von Rainer am 1.7.2003, 10:04)
    Grenzwerte, Lebewesen und Konsequenzen (von Raylauncher am 4.7.2003, 20:41)

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