| Grenzwerte, Lebewesen und Konsequenzen
(von Rainer - 30.6.2003 18:37) | |
| Das hatten wir schon mal mit den Mäusen, bei denen HF- Strahlung beschleunigt Krebs auslöst (beschleunigt, weil Labormäuse, so wie man sie auch in der Zoohandlung bekommt, darauf gezüchtet sind, an Krebs zu sterben). Genau so mit den Hühnereiern, die unter HF- Strahlung Missbildungen hervorbringen. Nun raten Sie mal Winfried, vom wem das Argument kommt, dass wegen der höheren Absorptionsraten kleinerer Lebewesen solche Forschungsergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind. Für mich steht zweifelsfrei fest, dass Mobilfunkstrahlen die Umwelt schädigen (ob das auch für andere Frequenzbereiche zutrifft, ist gesondert zu prüfen), es geht nicht darum, den Mobilfunk abzuschaffen, sondern das Strahlenrisiko im technisch und wirtschaftlich möglichen Bereich zu minimieren. Die Sendeleistung von Mobilfunk- Basisstationen ist so hoch gewählt, dass die Strahlung auch stärkeres Mauerwerk durchdringt und überall "guter Empfang" möglich ist, um es polemisch auszudrücken: Mobilfunk arbeitet mit roher Gewalt. Die Sendeleistung könnte so weit abgesenkt werden, dass an den Rändern der Funkzellen Handyempfang nur mehr noch im Freien möglich ist, wer unbedingt indoor mit dem Handy telefonieren will kann sich einen Repeater ans Fenster stellen, (keine Frage das ist mit den heutigen Mitteln technisch realisierbar und bereits sogar auf dem freien Markt verfügbar). Im Grunde genommen kostet die Absenkung der Sendeleistung den Betreibern keinen Cent, da die meisten Anlagen ohnehin ferngesteuert sind. Die Ausrüsterindustrie könnte sich über das zusätzliche Geschäft mit den Repeatern freuen. Eine derartige Umgestaltung der Mobilfunknetze ist also für die Volkswirtschaft nur von Vorteil, abgesehen davon, dass das Gesundheitswesen langfristig entlastet wird. Die ganze Sache scheitert nur am Starrsinn weniger und deren Angst, Kunden zu verlieren. | |
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